Affen unter einem Baum


Affen unter einem Baum

Artikel-Nr.: Affen unter einem Baum

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Es war einmal eine grosse Dürre im Vendaland. Alle Menschen und Tiere hatten Hunger. Die Paviane in den Bergen litten am meisten und waren am Verhungern. Sie berieten sich und entschieden, einen Pavian zum König der Venda ins Tal zu schicken. ? In dem Moment kam das wunderschöne Pavianmädchen Nymuleli vorbei. Sie finden sie ein, zogen ihr das Fell ab und zum Vorschein kam eine ebenso schöne junge Frau. Nun, Nyamuleli, höre gut zu. Du sollst ins Tal gehen und für den Vendakönig arbeiten. Du wirst Mais mahlen und Wasser holen müssen. Denk immer daran, wie wir leiden. Wenn du zum Fluss gehst, verstecke einen Topf Mais unter einem Stein für uns. Nyamuleli zitterte vor Angst, willigte aber ein, um ihre Sippe zu retten.

Im Tal angekommen, wrude sie sofort zum Vendakönig gebracht, der sehr beeindruckt war von ihrer Schönheit. Er nahm sie zur Frau und sie musste Mais mahlen und Wasser holen. Jeden Morgen versteckte sie etwas Mais für ihre Sippe, aber nach einer Weile wurden die anderen Frauen des Königs misstrauisch und sie traut sich nicht mehr, Mais zu stehlen.

Schaut sie euch an da unten im Tal: sagten ihre Verwandten. Sie ist satt und fett und hat uns vergessen. Sie entschieden sich, ihr eine Lehre zu erteilen und marschierten singend ins Tal, begleitet von Trommeln und Mbilas. Sie gingen zur Musanda, dem Haus des Königs und sangen: Nyamuleli hat ihre Decke vergessen. ihre Decke aus Pavianpelz. Der König fand das sehr lustig und rief seine Frauen und Kinder zu sich, um das Spektakel zu geniessen. Nyamuleli hat ihre Decke vergessen, sangen die Paviane. Der König rief seine junge Frau zu sich, in dem Moment warfen ihre Verwandten ihr das alte Pavianfell über. Auf der Stelle verwandelte sie sich wieder in einen Pavian. Die Paviane riefen ihr heiseres: OCHO, ocho und rannten weg. Der König sah, wie sie in die kargen Berge flohen und jammerte erschrocken: Um Himmels Willen, ich war mit einem Pavian verheiratet..

Erklärung: Wenn grosse Hungersnot herrscht, weil es lange nicht geregnet hat, kommt es vor, dass Kinder aus der Familie weggeschickt werden, um bei Verwandten oder Freunden zu arbeiten. Sehr oft werden die Mädchen zwangsverheiratet. Es wird dann von ihr erwartet, dass sie heimlich Nahrung beiseite schafft für die eigenen Familie. copyright: Dr. Ina le Roux

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