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Über uns

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Pamoja - Stoffe aus Afrika

Gegründet wurde die Firma Pamoja - das heisst in Kisuaheli - MITEINADER, FÜREINANDER in 2006.  Alle Objekte und 90 Prozent der Stoffe bringen wir auf direktem Weg nach Deutschland.  Viele kleine Handwerkstätten kennen wir seit langem persönlich und unterstützen diese mit dem Einkauf/Verkauf von Stoffen und Kunsthandwerk. In jedem Jahr fahren wir - hauptsächlich nach Südafrika - und lassen Stoffe drucken und/oder suchen auf den diversen Märkten nach nach Neuem. Gleichzeitig bringe ich - Maike von Morenhoffen -  mich persönlich ein: wir überlegen vor Ort in Afrika, was können wir noch drucken, fertigen, damit es in Deutschland verkauft werden kann.

 


Textile Reise

Textile Reise

..zurück von (m) einer textilen Reise durch das südliche Afrika

 

Anders, als in Westafrika mit den farbenfrohen Druckstoffen, den Batikstoffen und selbstgeschneiderten Kleidern, die man auf jedem Markt kaufen kann,  gibt es in Südafrika keine derartige Stofftradition. Und somit muss man im Lande unterwegs sein und suchen.

 

 Meine Reise und damit die Suche nach schönen Stoffen beginnt:

In Rorkes Drift – in Kwazulu Natal – ca. 140 km nördlich von Durban. Hier gibt es ein von der schwedischen Kirche eingerichtetes   Kunst-und Handwerkszentrum. Dort gab es bereits in den 70er Jahren Stoffe mit einem – wie die Künstler/innen selbst sagen- african spirit.  Dort habe ich vor 41 Jahren meine Stoffsammlung begonnen.

Die Stoffe des ‚ELC craft and design center Rorkes Drift‘  sind aussergewöhnlich im Design. Sie werden im Siebdruckverfahren hergestellt.

Inz

Weiter auf der Reise geht es nach Durban zu Amafu.  Mit Glenda Kirkiridis verband mich eine lange Freundschaft und Geschäftsbeziehung. Leider ist Glenda am 1. Weihnachtstag verstorben. Die Stoffdruckerei wurde am 1.3. verkauft, ändern wird sich an der Zusammenarbeit nichts. Diese Stoffe sind von hervorragender Qualität und es gibt ca. 17 Muster auch alle – um das Wort zu benutzen – mit einem AFRICAN SPIRIT. Das sagt es aus – keine Traditionen, aber typische sogenannte ‚afrikanische‘ Muster wie Buschmannzeichnungen und Tiere im ‚bushveld‘, Zebradesign und weitere Fantasiemuster. Diese Stoffe werden zunächst im Siebdruckverfahren  mit der Hand gedruckt. Die Kunst dabei ist es, die Siebe passgenau aufzusetzen. Danach werden die Stoffe gefärbt und getrocknet.  

 

Von dort geht es nach Zwelitsha bei East London in der Ostkapprovinz. In einer Fabrik, die zu 40 Prozent den Mitarbeitern/innen gehört werden die sogenannten shweshwe Stoffe hergestellt.  Diese werden auch GERMAN PRINTS genannt – nach den strapazierfähigen kleingemusterten Schürzenstoffen, die die ersten deutschen Siedlerfrauen  ca. 1858 mit nach Südafrika brachten. Der blaue – also indigo -  ist der ursprünglichste. Es gibt aber auch braune, rote und neuerdings ‚poppige‘ Farben. In der jungen südafrikanischen Mode findet man diese Stoffe als Kleidung und auch zu Taschen und Schuhen verarbeitet. Auf der diesjährigen Design Indaba Messe in Kapstadt habe ich es erfreut zur Kenntnis genmmen. Das Original der shweshwe Stoffe erkennt man am Aufdruck auf der Rückseite sowie am Geruch und an der Festigkeit.

Ein guter Botschafter für  diese Stoffe war Nelson Mandela. Seine Hemden sind legendär und der Stoff mit seinem Konterfei ist ‚Kult‘ .